Aktueller Standort
Aktuell: Wailuku, Maui
Bereits besuchte Orte:
Vulkan Kilauea, Schnorcheln mit Manta Rays @Manta Ray Bay
Waikoloa auf Hawai’i (The Big Island)
Honolulu auf Oahu, Hawaii
Yosemite N. P.
Alabama Hills / Mammouth Lakes / Bishop / Death Valley
San Pedro / Laguna Beach / Huntington Beach
Venice Beach
Santa Monica
Malibu Beach
Universal Studios, Los Angeles
Las Vegas
Valley of Fire
Zion National Park
Bryce Canyon
Escalante, Grand Staircase Escalante N. M.
Moab, Arches Nationalpark
Natural Bridges National Monument
Monument Valley
Lake Powell, Antelope Canyon
Grand Canyon
Lake Havasu
Santa Barbara
Monterey/Carmel
Highway #1
San Francisco
Sequoia Nationalpark
Los Angeles
Aloha aus Honolulu (Insel Oahu)
Vor einigen Tagen bin ich nach einem 5.5 Stunden Flug auf den Hawai’i-Inseln angekommen. Die Inselgruppe besteht aus 137 Inseln wovon nur wenige bewohnt sind. Drei der grössten acht Inseln habe ich bereist oder werde ich noch bereisen. Zu den drei Inseln gehören Oahu, Hawai’i (The Big Island) und Maui.
Von Honolulu hat sicher jeder schon einmal gehört. Honolulu ist eine Stadt, eine Grossstadt. Bekannt ist Honolulu vor allem wegen dem Waikiki Beach. Für Party-Tiger und Pauschaltouristen vielleicht der optimale Platz um sich zu verweilen. Aber nur um den Waikiki Beach und Honolulu zu sehen braucht niemand um die halbe Welt zu fliegen. Jedenfalls landen hier die meisten Touristen. So bin auch ich am 12. August in HNL gelandet und im HI Waikiki eingecheckt. Wegen der Zeitverschiebung war bereits Nacht in Honolulu weshalb ich mich bald schlafen legte.
Am Samstag schaute ich mich etwas in der Stadt um und legte mich an einem freien Platz am Waikiki Beach in die Sonne. Und glaubt mir, der Strand ist klein, schmal und es hat tausende von Touristen. Ebenso “busy” geht es im Wasser zu und her. Schwimmer, Surfer, Bodyboarder, Stand-Up-Paddleboarder und Kanus. Und alle versuchen die gleiche Welle zu kriegen. Von Entspannen kann da kaum die Rede sein.
Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich noch nicht wie im Paradies. Der Name eines Burger-Restaurants versprach aber etwas Anderes: “Burgers in Paradies”. Trotzdem war der Burger absolutely spitze.
Für Sonntags musste ich mir etwas einfallen lassen. Kurzentschlossen mietete ich ein Auto und fuhr nach Pearl Harbour. Ich schauete mich um, nahm aber an keiner Tour teil. Anschliessend fuhr ich ans bekannte “North Shore”. Da sind im Winter die grossen Wellen für die Surfer. Enttäuscht war ich über den Verkehr. “Stop and go” Verkehr und enorm viele Touristen die mit ihren schicken Mustangs “versuchen” sich durch den Verkehr zu schlängeln. Aber die Locals mit ihrem Surfboard beladenen Pickups lassen sich davon nicht beeindrucken. Trotz Verkehr schaffte ich es zum Mittagessen nach Haleiwa wo ich mir von einem der bekannten Shrimp Trucks Fish n’Chips gönnte. Zum Dessert gab’s Shaved Ice bei Aoki’s. Das muss man einfach mal probiert haben. Und ich kann bestätigen, es ist wirklich lecker.
Anschliessend fuhr ich noch etwas weiter bis zu den bekannten Surf-Spots Banzai Pipeline und Sunset Beach. Auf dem Rückweg fuhr ich kurzentschlossen noch zum Diamond Head Crater bei Honolulu. Er ist sozusagen das Wahrzeichen Honolulus.
Nun war es an der Zeit die nächsten Reisetage zu organisieren. Nach etwas Recherche buchte ich den nächsten Flug nach Hawai’i sowie ein Zimmer in einem Hotel der höheren Preisklasse. Nach der “administrativen Arbeit” suchte ich einen Chiropraktor auf. Die Versorgung funktioniert hier etwas anders als bei uns aber die Behandlung war durchaus in Ordnung. Am Nachmittag surfte ich noch ein paar Wellen. Am Waikiki Beach sammelte ich meine ersten Longboard Efahrungen.
LAX nach HNL
Wer kennt die Hawaiian Airlines? Ich kannte die Fluggesellschaft bis zum Checkin nur vom Buchen übers Internet. Ich sitze in einem praktisch neuen A330 und geniesse Beinfreiheit wie bei der Swiss. Leider kosten die Filme 7$ extra. Aber der erste Eindruck war absolutely spitze. Seit dem Abflug in L.A. sind 2,5 Stunden vergangen und noch immer liegt der Pazifik unter einer dicken Wolkendecke. Kalifornisches Wetter eben
Roadtrip
Am 5. August hat mich mein Team in Richtung Schweiz verlassen. Doch was macht man ohne Küchenteam, Fahrer, Navigator, “Dumper”, Slider und Einweiser?
Na ja, man sucht sich neue Abenteuer. Eines davon ist ein Roadtrip, den ich die letzten Tage mit Felix unternommen habe. Es folgen nun ein paar Highlights aus unserem Kurztrip.
Nach der Verabschiedung von Anja und dem Rest der Crew war es bereits Zeit um meinen gebuchten Mietwagen abzuholen. Zurück im Hostel in Santa Monica benötigte ich zuerst mal etwas Ruhe. Diese wurde jedoch abrupt durch eine Gruppe Russen unterbrochen. Mit einem Zimmerwechsel konnte ich dem “Russischen Roulette” schlussendlich entfliehen. Das Abendessen gabs im La Salsa.
Der Samstag begann mit einem Termin im Hairstudio. Danach zog ich durch die Shoppingstreet um mir einen neuen Rucksack zu kaufen. Anschliessend verbrachte ich noch etwas Zeit am Strand. Ein srilankisches Mittagessen mit dem Prädikat HOT besorgte ich mir auf dem Markt. Am Nachmittag fuhr ich nach L.A. South Bay in die Jugendherberge. Hier genoss ich etwas die Aussicht und legte mich früh schlafen.
Am Sonntag fuhr ich nach Huntington Beach wo ich auf Lindsey und Felix traf. Mit Felix zog ich durch die Downtown wo wir im BJ’s zum Mittagessen einkehrten. Für Unterhaltung war am Strand gesorgt, wo das US Surf Open statt fand. Später am Nachmittag fuhren wir noch zu den Orten Newport Beach und Laguna Beach. Nach dieser Rundfahrt war es Zeit um in Fullerton einzuchecken. Mit Lindsey, Felix und Vee besuchte ich das japanische Restaurant Shimas. Ich muss zugeben, absolutely empfehlenswert.
Montag. Felix abholen. In n’Out Burger. Fahrt nach Mariposa. Baden im Bass Lake. Feines Essen und ein gutes Glas Wein.
Dienstag. Fahrt in den Yosemite N.P. mit diversen Stopps. Unter anderem am Glacier Point, Tunnel View, El Capitan, Half Dome view, Olmstead Point und diversen Seen. Dank des schneereichen Winters führen die Flüsse noch immer viel Wasser welches in tosenden Wasserfällen zu Tale donnert. Auch hier muss die Bewertung “Absolutely” empfehlenswert vergeben. Bis am Abend fuhren wir weiter nach Mammouth Lakes. Im Petra’s genossen wir die neue amerikanische Küche. Mit einem lokalen Bier (Mammouth) im Clocktown Cellar rundeten wir den Abend ab. Nächtigen konnten wir in der Alpenlodge.
Mittwoch. Wir besuchten einige View-Points entlang der Strecke nach Bishop. Der Earthquake falt sowie einige Seen inklusive kurzem Hike vermochten auch diesen Tag im Nu verstreichen lassen.
Donnerstag. Als erstes Highlight fuhren wir durch die Alabama Hills. Bekannt aus vielen Western. Die Tagesoute führte uns durchs Death Valley bis nach Badwater. Dieser Ort (ausgetrockneter Salzsee) liegt unter dem Meeresspiegel. Bei Temperaturen um die 45 Grad versuchten wir schnell ein paar gute Fotos zu schiessen. Über Shoshone fuhren wir weiter nach Las Vegas. Im Rainforest Cafe genossen wir ein Dinner. Ich muss zugeben, die Dekoration dieses Lokals ist grandios. Mit einem Big Fat Tuesday in der Hand schlenderten wir dem Strip entlang. Im Bellagio verzockten wir ein paar Dollars und im MGM Grand Resort fanden wir schlussendlich unsere Nachtruhe. Ich kann alle beruhigen, die Abend verlief nicht wie im Film Hangover!
Freitag. An diesem Tag stand die Rückfahrt an. Nach einem kurzen Rast bei Tommy’s (World famous chili burgers) fuhren wir nach Diamond Bar zur Familie Jean wo Lindsey schon auf Felix wartete. Nachdem ich mich von allen verabschiedet hatte fuhr ich zur Enterprise Station. Wer schon an Kirk und Scotty gedacht hat liegt falsch. Bei Enterprise hatte ich das Auto gemietet. Mit dem Shuttle gings zum Flughafen in L.A. und alles Weitere erfahrt ihr weiterhin auf diesem Kanal.
Herzlichen Dank an Felix für die Planung und Organisation dieses Roadtrips.
Las Vegas
Nach einer kurzen Fahrt vom Vally of fire parkten wir direkt vor dem gehobenen Hoteleingang des Bellagio. In der Folge bezogen wir die luxuriösen Zimmer und machten uns auf die Socken, die Stadt zu erkunden. Unser Hunger trieb uns direkt in die Cheescake Factory. Warmer Sommerregen prasselte auf uns nieder während wir zu Fuss die Stadt besichtigten.
Am Abend wohnten wir einer Vorstellung des legendären Cirque du Solei bei! Die spektakuläre Vorstellung wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Danach war Party im Coyote Ugly angesagt. Auf der Bartheke tanzten nicht nur die Bardamen, sondern auch …
Nach einer kurzen Nacht starteten wir den Tag mit einem Brunch in der Sugar Factory. Gut gestärkt fuhren wir mit dem Bus zum Stratosphere Tower, von wo aus wir die Aussicht über die ganze Zockerstadt genossen. Das Wetter war demensprechend besser, 40 Grad und Sonnenschein
). Anschliessend gönnten wir uns ein kühlendes Bad im Pool. Nach einem mastigen Essen im berühmten Hard Rock Café, verbrachten wir den Abend mit Zocken.
Bryce Canyon National Park / Zion National Park
Nach gut zweistündiger Fahrt erreichten wir den Bryce Canyon National Park. Dort ergötzten wir uns an einer atemberaubenden und anmutigen Landschaft. Wie ein Wald aus lauter Felsen, mit verschiedenen Farben, unterschiedlichen Strukturen und teils spektakulären Formationen, wird uns dieser Park noch lange in Erinnerung bleiben. Mit einem Picknick im Park schlossen wir dann unseren Besuch im Bryce Canyon National ab und zogen zugleich weiter in Richtung Zion National Park. Die Strassen innerhalb des Parks waren gesäumt von skurrilen und teilweise sehr hohen Felswänden. Nach Ankunft im Zion Canyon Campground & RV Resort nutzten einige die verbleibende Zeit mit einem Sprung in den etwas zu warmen Pool oder begaben sich mit einem Shuttlebus in die imposante Landschaft, welche dieser Park zu bieten hat. Die Spaghetti Bolognese zum Nachtessen gaben uns dann die auf der Strecke gebliebenen Kräfte zurück und rundeten einen aufregenden Tag herrlich ab.
Grand Staircase Escalante National Park
Streng nach dem Motto: von einem Nationalpark gleich weiter in den nächsten, zogen wir frühmorgens weiter in Richtung Escalante. Der Weg dorthin führte durch teilweise enge Strassen, welche auf beiden Seiten durch stark absteigende Felswände abgegrenzt waren. Gezeichnet von einer mehrstündigen Anfahrt vergnügten wir uns anschliessend in einem kleinen See, welcher direkt an unserem Campingplatz lag. Da noch etwas Zeit bis zum Abendmahl blieb, nutzen einige die Gelegenheit, eine Runde joggen zu gehen (…und das auf rund 1800m.ü.M!). Nur die faule Maus; die blieb zu Haus!
Arches National Park
Über den Highway 191 erreichten wir Moab. Bei herrlichem Wetter fanden wir auf Anhieb einen etwas abgeschiedenen Campingplatz am rotgefärbten Colorado River. Unsere Unternehmungslust führte uns dann in den Arches Nationalpark. Dort konnten wir, wie es der Name bereits verrät, atemberaubende Bögen aus Stein, welche durch Mutter Natur erschaffen wurde, bestaunen. Nachdem wir unsere Speicherkarten mit zahlreichen Fotos belastet und etliche Schritte zu Fuss zurückgelegt hatten, begaben wir uns wieder zurück an unseren Campingplatz. Das aufziehende Gewitter zog an uns schadlos vorbei…!
Monument Valley & Natural Bridges
Am frühen Morgen verliessen wir unseren super Campingplatz am Lake Powell und machten uns auf den Weg zum Monument Vally und anschliessend zu den Natural Bridges. Da dieser Tag regnerisch begann beschlossen wir, nur bei den bekanntesten Sights einen Stopp einzulegen. Deshalb fuhren wir direkt ins Monument Vally, wo uns die weltberühmten Felsformationen, welche uns an die legendäre Marlboro-Werbung erinnerten, höchst beindruckten. Nur der Marlboroman, welcher hoch zu Ross durch die Prärie hätte reiten sollen, suchten wir vergebens
.
Anschliessend begaben wir uns auf die Weiterreise durch die karge Steinlandschaft des wilden Westens, welcher uns zu den faszinierenden Natural Bridges führte. Danach suchten wir wieder einen Campingplatz und wurden im Blue Mountain RV Park in Blanding rasch fündig.
Antelope Canyon
Am Fusse des Lake Powell liegt der Antelope Canyon, ca. 4 Stunden Autofahrzeit vom Grand Canyon entfernt. Der Canyon liegt in einem Indianerreservat.
Bevor wir diesen Canyon besuchten, fuhren wir noch zum Horse Shoe. Bei diesem besagten Hufeisen macht der Colorado River eine einzigartige 180-Grad Kurve (siehe Bilder).
Anschliessend fuhren wir zum Ausgungspunkt für die Upper Antelope Canyon-Tour. Die Mittagszeit gilt als die Beste Besuchszeit, da die Mittagssonne die Canyon-Spalten besonders schön ausleuchtet. Natürlich begann unsere Tour exakt um 12 Uhr mittags. Mit einem Jeep wurden wir über die sandigen Wege zu dem Eingang des Canyon chauffiert. Begleitet von einer echten Indianerin betraten wir die eindrücklichen Spalten. Schon nach kurzer Zeit waren alle von uns restlos begeistert, ob den atemberaubenden Farbenspielen und den Konturen der Wände.
Nach dieser Tour gönnten wir uns ein abkühlendes Bad im See.
August 21st, 2011
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